Offenlegung bezeichnet die gesetzlich vorgeschriebene Zugänglichmachung von Rechnungslegungsunterlagen. Die dauerhafte Hinterlegung ist für bestimmte Kleinstkapitalgesellschaften eine gesetzliche Alternative zur regulären Veröffentlichung der Bilanz.
Bedeutung und Einordnung
Die Pflichten hängen unter anderem von Rechtsform und Größenklasse ab. Nicht jede wirtschaftlich tätige Person muss dieselben Unterlagen veröffentlichen. Auch Befreiungen und Erleichterungen können den öffentlich verfügbaren Umfang beeinflussen.
Was die Unterlagen zeigen
Hinterlegung bedeutet nicht, dass eine Bilanz im gewöhnlichen Veröffentlichungsbereich genauso angezeigt wird wie ein offengelegter Abschluss. Der Zugang zu hinterlegten Unterlagen erfolgt über das dafür vorgesehene Verfahren des Unternehmensregisters.
Hinweis für die Recherche
Prüfen Sie den Rechtsträger und das Geschäftsjahr. Ein fehlender Treffer allein beweist keinen Gesetzesverstoß: Kontrollieren Sie Suchweise, Veröffentlichungszeitpunkt, zuständigen Bereich und mögliche Hinterlegung.